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Alienware präsentiert seine neuen Gaming-Notebooks

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Pünktlich zum Launch der neuen Pascal-Grafikkarten von Nvidia präsentiert Alienware neue Gaming-Notebooks auf der PAX-West Convention. Die Änderungen beschränken sich jedoch nicht nur auf die Grafikkarte, da der US-Hersteller die drei Alienware 13, 15 und 17 Laptops komplett überarbeitet hat. Die neuen Modelle verfügen über das „Hinge-ForwardDesign“, das wir bereits von anderen Gaming-Notebooks (z. B. Asus G-Serie) kennen. Dank des Frontplattenscharniers wird die Kühlung verbessert und die Basisstation ist je nach Modell bis zu 25 % dünner als ihre Vorgänger.

Bei einer Pressekonferenz auf der Gamescom in Köln sahen wir zwei Vorserienmodelle der beiden größeren Modelle 15 R3 und 17 R4. Trotz des neuen Gehäuses waren die Geräte sofort als Alienware-Laptops erkennbar. Farblich gibt es keine Unterschiede zu den Vorgängern, aber es wird immer eine Mischung aus Grau und Schwarz verwendet. In den Vorserienmodellen war die Stabilität bereits sehr gut. Selbst mit zwei Händen und viel Kraft konnte die Basisstation nicht geschoben oder verdreht werden. Neben den üblichen Materialien sorgt eine Aluminiumplatte in der Basisstation und unter der Tastatur für Stabilität. Das Sieb ist relativ dick, was auch die Stabilität verbessert. Dieses neue Design hat den Stauraum für Laptops vergrößert.

Es gibt auch Neuigkeiten über die AlienFX-Beleuchtung. Jetzt haben wir zwei Streifen an den Seiten, einen an der Basis und einen an der Seite des Bildschirms (siehe Foto). Auch die Anzahl der Anschlüsse hat sich gegenüber dem Vorgänger erhöht, aber der externe Grafikverstärker wird wieder über PCIe-4x angeschlossen. Die drei Geräte sind ebenfalls VR-fähig und kompatibel mit Oculus Rift und HTC Vive. Laut Alienware hat sich das neue Gerät erneut auf eine bessere Wartung durch den Endkunden konzentriert. Für die in der Vorserie gezeigten Modelle gab es jedoch keine Wartungstüren, so dass die gesamte Bodenplatte wahrscheinlich wieder entfernt werden muss. Prozessor und Grafikkarte sind jedoch immer verschweißt und daher nicht austauschbar.

Alienware 15 und Alienware 17

Beide Geräte sind selbstverständlich mit den neuesten Grafikkarten der Pascal-Generation von Nvidia ausgestattet. Laut Alienware sollte die Kühlung der GeForce GTX 1080 alle Möglichkeiten der Turboaufladung bieten. Die GTX 1080 ist jedoch für die größte Alienware 17 reserviert, während das 15-Zoll-Modell die GTX 1070 erhält. AMD-RX-Chips bis RX 470 sind auch als Option in der AW 17 erhältlich. Mit dem 15-Zoll-Modell weist Alienware darauf hin, dass Grafikkarten mit einer maximalen TDP von 100 Watt gekühlt werden können. Die Bildschirme sind immer mit einer Auswahl an Full HD-, QHD- und UHD-Panels verfügbar. 120 Hz oder G-Sync Panels sind optional erhältlich. Beide Modelle sind mit TactX-Tastaturen mit N-Tasten-Rotationstechnologie ausgestattet, um jede Taste zu registrieren. Der Hub der Taste beträgt 2,2 mm. Die ersten Einheiten werden ab dem 30. September ausgeliefert.

Das größere Alienware 17 Modell ist optional mit Tobii (EyeX) Technologie erhältlich. In Kombination mit dem QHD+-Panel Panel wird der Tobii EyeX Controller unter dem Bildschirm installiert. Während einer Demonstration wurde das System in Zusammenarbeit mit Assassin’s Creed Syndicate vorgestellt, wo Sie die Kamera steuern können, indem Sie Ihre Augen bewegen. Das Betriebssystem funktionierte auch gut mit Objektiven, muss aber noch zeigen, ob das System in Spielen eingesetzt werden kann. Alienware wirbt für Alienware und kündigt Oven App und Game-Coach-Analytics an. Auf diese Weise können Sie sich Reproduktionen von Augenbewegungen oder Pro-Gamern ansehen, um Ihre Fähigkeiten zu verbessern. Auch Modelle ohne integrierten Tobii-Controller können davon profitieren, da eine Softwareversion standardmäßig in anderen Konfigurationen installiert ist.

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