Günstige 4k Einsteigerdrohnen im Vergleich und Test: Zino, Xiaomi und DJI

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Über den Wolken, ist die Freiheit bekanntlich grenzenlos. Hoch hinaus kann man heute aber nicht mehr nur mit dem Flugzeug, sondern auch mit einer Drohne – sei es auch, indem man diese durch die Lüfte steuern, während man selbst am Boden bleibt. Mit Drohnen kann man hingegen aber heute nicht mehr nur durch die Lüfte sausen, sondern unter anderem auch beeindruckende Luftaufnahmen machen oder aufregende Rennen fliegen. Aber, sind Drohnen nicht etwas Unbezahlbares für Könner?

Drohnenspaß für jedermann?

Mit dem passenden Kleingeld kann sich heute natürlich jeder eine Drohne leisten. Allerdings sind professionellere Drohnen, die bessere Luftaufnahmen liefern oder sich besser und stabiler fliegen lassen, meistens kostspieliger als sehr günstige Hobby-Drohnen, die preislich meistens zwischen 50 und 150 Euro liegen. Das liegt in erster Linie daran, dass es vielen Einsteigern zu Beginn in erster Linie darum geht, den Spaß am Fliegen nachzugehen – und den Umgang mit einer Drohne zu erlernen. Später kann man sich schließlich immer noch steigern, wenn es letztendlich doch eine besser ausgestattete und/oder kostspieligere 4k Drohne sein soll.

Erschwingliche Einsteigerdrohnen der sogenannten Mittelklasse können zum Beispiel 4k Drohnen wie die Videodrohnen Hubsan Zino, die Xiaomi Fimi X8 SE sowie die Phantom 3 Professional sein. Wie die Bezeichnung es bereits andeutet, weisen sie alle eine durchschnittliche Auflösung von 4 anstatt nur bis zu 2 Megapixeln bei Hobby-Drohnen oder bis zu 20 MP bei Highend-Modellen auf. Zudem weisen sie meist eine halbwegs brauchbare Reichweite und eine durchschnittliche Flugzeit auf.

Günstige Einsteigerdrohnen – Hubsan Zino, Xiaomi Fimi und P3 Pro

Die Hubsan Zino liefert eine Auflösung von bis zu 3840 mal 2160 Pixeln bei bis zu 30 FPS, kostet durchschnittlich weniger als 400 Euro; und hält sich somit mit ihrem ähnlich ausgestatteten Konkurrenten, der Xiaomi Fimi X8 SE, halbwegs die Waage. Die Phantom 3 Professional fällt preislich hingegen etwas aus der Reihe, denn sie kostet rund doppelt so viel und ist somit einer der etwas kostspieligeren Einsteiger. Aber: Kann sie auch mehr bieten? Wenigstens in puncto Auflösung tut sich hier nicht allzu viel.

Doch auch übergreifend lautet die Antwort: Jein. Anders als die Hubsan Zino, die ungesteuert bis zu zweieinhalb Kilometern und etwa 20 Minuten lang in der Luft bleibt oder die Xiaomi Fimi X8 SE, die bis zu 5 Kilometer und rund 30 Minuten lang fliegt, fliegt die Phantom 3 Professional zwar „nur“ 25 Minuten und rund zwei Kilometer weit – das kann sie aber bis zu 57 km/h schnell tun. Auch hier kann die Konkurrenz aber mithalten. Einzig in puncto Reichweite bei einem gesteuerten Flug hängt die Phantom die Konkurrenz bei 2000 Metern teilweise um die komplette Reichweite ab. Aber: Da man in Deutschland eh ständig Blickkontakt zur Drohne haben muss, fällt dieser Faktor hier nicht ganz so schwer ins Gewicht wie anderswo. Wer sich für die Hubsan Zino Drohne interessiert kann hier weitere Informationen nachlesen: https://www.drohne-check.de/hubsan-zino-drohne-test/

Das Fazit:

Muss es also das teuerste Modell sein? Die Antwort lautet: Nein. Hier kommt es in erster Linie darauf an, was genau mit der jeweiligen Drohne „angestellt“ werden soll. Um das herauszufinden, sollte man also zum einen tiefer in sich, aber zum anderen ebenso in das Datenblatt der jeweiligen Drohne gehen. Fest steht aber, dass eine halbwegs taugliche Drohne für den Einstieg keinesfalls Highend und somit unbezahlbar sein muss. Wer ganz viel Geld sparen will, der kann sich auch eine Drohne für nicht mal 40€ kaufen. Das folgende Video zeigt ein solches Modell, des Herstellers Eachine, das Modell E016H: